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»DAS PROBLEM

Menschen mit schweren und schwersten neurologischen Schädigungen haben ein Recht auf Leben. Noch immer verkümmern Menschen, weil sie nicht adäquat betreut und versorgt werden können!

Die Phase F erfordert eine besondere Berücksichtigung und ist nicht mit "normaler" Pflegebedürftigkeit gleichzusetzen.

Patientinnen und Patienten in der Phase F sind häufig betroffen von langfristigen Bewusstseinsstörungen wie dem apallischen Syndrom oder Wachkoma, von intellektuell-kognitiven Einschränkungen, von schlaffen oder spastischen Lähmungen und anderen, meist sehr komplexen Ausfallmustern im Bereich der Sensorik und der Motorik. 

Diese Störungen schränken die Lebensaktivitäten oft so stark ein, dass aufwändige pflegerische und medizinische Maßnahmen wie Sondenernährung, spezielle Lagerung, Tracheotomie, im Extremfall auch apparative Beatmungshilfen notwendig werden.

 
 

»WAS WIR TUN

Die BAG Phase F verfolgt zwei Aufgaben:

Wir entwickeln einheitliche Qualitätsmaßstäbe, auf deren Basis Rehabilitation, Betreuung und Pflege stationär oder ambulant durchgeführt wird. Diese Maßstäbe werden in enger Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden, Einzelpersonen und Organisationen der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege erarbeitet. 

Wir betreiben die fachpolitische Anerkennung der Phase F. Das bedeutet auch zu klären, wie und durch wen die in der Phase F entstehenden Kosten finanziert werden.

 
 

»WIE WIR ARBEITEN

Die BAG Phase F fungiert als übergeordnete Struktur der Landesarbeitsgemeinschaften LAG Phase F.

Wir vertreten bundesweit die Interessen der Träger von Facheinrichtungen und damit die von ihnen betreuten Menschen und deren Angehörige. Diese Interessenvertretung erreichen wir durch die

Weiterentwicklung von Arbeitsinhalten, Arbeitsbereichen und Zielen der Reha-Phase F

Entwicklung und Fortschreibung offener, ambulanter, teilstationärer und stationärer Arbeitsformen und ihrer Vernetzung

Erarbeitung von fachpolitischen Stellungnahmen

gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Mitarbeit an der Entwicklung von Berufsbildern und Ausbildungskonzepten für die Arbeit mit schwer und schwerst neurologisch geschädigten Menschen

Förderung der Fort- und Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Facheinrichtungen

Herausgabe von Publikationen

Förderung von Angeboten, die pflegende Angehörige entlasten und fachlich unterstützen

Mitarbeit an Finanzierungskonzepten zur Gesamtversorgung von Menschen mit schweren und schwersten neurologischen Schädigungen


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Kontakt

Vorsitzender  
Dirk Reining 
Tel: 02365 856238 0
dirk.reining@zentrum-marl.com

Stellvertreter 
Franz Paul 
Tel: 0541 98 20 20 
paulusheim@st-elisabeth-pflege.de

Stellvertreterin
Jane Witt
Tel: 0385395 7446
witt@sozius-schwerin.de

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