BEHINDERUNGEN IN DER PHASE F
Funktionsstörungen und Strukturschädigungen | Fähigkeitsstörungen | Einschränkungen der Partizipation
Funktionsstörungen und Strukturschädigungen
- verschiedene Grade einer Bewusstseinsstörung bis zum Coma Vigile (Wachkoma oder apallisches Durchgangssyndrom)
- schwere intellektuell-kognitive und psychische Störungen
- stark beeinträchtigte bis aufgehobene taktil-kinästhetische Wahrnehmung
- ausgeprägte schlaffe oder spastische Lähmungen
- Ausfälle der Sensorik
- beeinträchtigte und aufgehobene Sprach- oder Sprechfunktion
- schwere Störungen der vegetativen Funktionen (Herz-Kreislauf- und Atemfunktion)
- schwere Störungen der Schluckfunktionen
- Inkontinenz
Meist treten diese Schädigungen in Kombination auf. Bewohnerinnen und Bewohnern stationärer Einrichtungen drohen zudem Folgeerkrankungen wie Infektionen, Kontrakturen, Schäden durch Muskelspastik oder Dekubitalulcera. Dies sind aber keine Symptome von Schädigungen des zentralen Nervensystems, sondern oft Zeichen eines schlechten Pflegemanagements.
Fähigkeitsstörungen
- schwer beeinträchtigte oder fehlende Selbstversorgungsfähigkeit
- schwer gestörte oder fehlende Mobilität
- schwer beeinträchtigte oder fehlende Kommunikationsfähigkeit
- schwere Störung des Verhaltens
- Abhängigkeit von lebenserhaltenden Hilfsmitteln
- Beispiele: Ernährungssonden und Beatmungsgeräte
Einschränkungen der Partizipation
- Abhängigkeit von spezieller Betreuung, Pflege oder Intensivbetreuung
- Beeinträchtigung der sozialen Integration