PRESSE

LEST – Langzeitentwicklungsstudie der BAG Phase F
Menschen im Wachkoma haben Anspruch auf eine umfassende Versorgung!
Lassie war gestern - Tiergestützte Aktivität und Förderung in der Fachpflege Schleswig hilft Wachkomapatienten
Zwischen den Welten, Fachpflege Schleswig therapiert Wachkomapatienten mit Musik
Ein wichtiger Teilerfolg "im Wachkoma nicht mehr zum Sozialfall"
Niedersachsen setzt Vereinbarung zuerst um
LAG Phase F Niedersachsen seit 10 Jahren erfolgreich
2. Niedersächsischer Hirntag
Bundesarbeitsgemeinschaft Phase F e.V. gegründet
Qualität ist Trumpf
Wachkoma

 

23. November 2011

LEST – Langzeitentwicklungsstudie der BAG Phase F
Seit einigen Jahren erhebt die BAG Phase F e.V. im Rahmen ihrer Langzeitentwicklungsstudie LEST spezifische Daten. Diese Studie soll die Entwicklung der zumeist schwer betroffenen Bewohner in den Phase FFacheinrichtungen begleiten. Nun wurde die Datenerfassungssoftware, mit deren Hilfe die Daten erhoben und ausgewertet werden, von einem professionellen Softwareentwickler neu entwickelt, um die Datenerfassung für den Anwender zu erleichtern und zu verbessern.
Mehr Information: Download lest_2011.pdf (138 kb)






5. November 2010
Pressemitteilung des neuen Vorstands BAG Phase F:
Menschen im Wachkoma haben Anspruch auf eine umfassende Versorgung!
...
„Wir setzen uns dafür ein, dass bundesweit endlich die längst überfälligen Verträge mit den Krankenkassen geschlossen werden“, so die neue Vorsitzende der BAG Phase F, Veronika Nelißen. „Nur so können hohe Belastungen der Krankenkassen vermieden werden und die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen vor der Abhängigkeit von der Sozialhilfe bewahrt werden. Wir liefern eine sehr qualifizierte Leistung und stehen bereit, die hohen Kosten in anderen Versorgungsformen durch den konzentrierten Einsatz der begehrten Fachkräfte zu senken.“
Download_pm_5_11_2010.pdf

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17. Juni 2010



Lassie war gestern
Tiergestützte Aktivität und Förderung in der Fachpflege Schleswig hilft Wachkomapatienten
Presseinformation
Download_17_06_2010.pdf

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16. Juni 2010



Zwischen den Welten
Fachpflege Schleswig therapiert Wachkomapatienten mit Musik
Presseinformation
Download_16_06_2010.pdf

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19. Januar 2010


Ein wichtiger Teilerfolg "im Wachkoma nicht mehr zum Sozialfall" Krankenkassen in Niedersachsen übernehmen besonders aufwändige Behandlungspflege bei Fachpflegeinrichtungen
in der Zeitschrift "WACHKOMA und danach" 4/2009
Download 19_1_2010.pdf (64 KB)

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4. Januar 2010


Niedersachsen setzt Vereinbarung zuerst um

in der Zeitschrift CAREkonkret am 18. Dezember 2009
18_12_2009.pdf (20 KB)


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7. Januar 2009


LAG Phase F Niedersachsen seit 10 Jahren erfolgreich

in der Zeitschrift Wachkoma 4/2008
Download_1.pdf (852 KB) / Download_2.pdf (472 KB)

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27. November 2008


Zweiter Niedersächsischer Hirntag am 7. November 2008

in der Zeitschrift CAREkonkret am 21. November 2008
Download_21.11.2008.pdf (1,6 MB)

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17. September 2007


Bundesarbeitsgemeinschaft Phase F e.V. gegründet

Der Paritätische Gesamtverband gibt folgende Information zur Kenntnisnahme:
Sehr geehrte Damen und Herren, im Rahmen der 'Rehacare' in Düsseldorf hat sich im Jahre 2006 der neue Verein 'BAG Phase F e.V.' gegründet, der die Zusammenarbeit der Landesarbeitsgemeinschaften Phase F intensivieren soll. Die BAG Phase F e. V. beschreibt sich als Zusammenschluss von 101 stationären Fachpflegeeinrichtungen sowohl freigemeinnütziger als auch privater Träger mit insgesamt 2.232 Plätzen ( Stand Februar 2007) für Menschen mit schweren und schwersten neurologischen Schädigungen überwiegend jüngeren bis mittleren Erwachsenenalters. Der Verein ist inzwischen im Internet präsent.
Weitere Informationen findenSie unter: http://paritaet-alsopfleg.de/modules.php?name=News&file=article&sid=1008
© www.paritaet-berlin.de

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23. Juni 2006


Qualität ist Trumpf

Pflege-TÜV jetzt auch für Facheinrichtungen der"Phase F"
bpa und TÜVmed erweitern Zertifizierung auf Wachkoma-Bereich

Berlin - Mit der Erlangung des Pflege-TÜV-Siegels, Marktführer unter den Qualitätssiegeln, können ambulante und stationäre Einrichtungen auf eigene Initiative hin nachweisen, dass sie eine gesicherte Pflegequalität erbringen. Bereits seit 2002 bietet der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) dieses freiwillige Zertifizierungsverfahren in Kooperation mit dem TÜVmed, als unabhängige Prüfstelle, an. Neu ist die Möglichkeit, dass ab sofort auch Facheinrichtungen der Phase F, also stationäre Einrichtungen zur aktivierenden Pflege und Betreuung von Wachkoma-Patienten, den Pflege-TÜV absolvieren können. "Wir freuen uns, heute in Berlin - gemeinsam mit dem TÜVmed und mit Unterstützung durch die Bundesarbeitsgemeinschaft Phase F - das offizielle Startsignal für die Erweiterung des Pflege-TÜV-Siegels um diesen speziellen Bereich geben zu können", so bpa-Geschäftsführer Herbert Mauel.
Wie läuft eine Pflege-TÜV-Zertifizierung für Facheinrichtungen der Phase F ab? "Im Anschluss an eine Dokumentenprüfung erfolgt die Überprüfung vor Ort", so Stephan Becker, Senior Auditor des TÜVmed. In jedem Fall verbürge sich das Prüfteam des TÜVmed - das sich vorrangig aus praxiserfahrenen und weitergebildeten Pflegefachkräften zusammensetzt - für ein unabhängiges Prüfverfahren sowie für unbürokratisches, kundenfreundliches Handeln. Stephan Becker: "Am Ende der Zertifizierung steht ein Prüfbericht, der sowohl Pluspunkte als auch konkrete Verbesserungspotenziale aufzeigt."
Das Besondere am Pflege-TÜV für Facheinrichtungen der Phase F: "Die Prüfer richten ihren Blick nicht nur auf die reinen Pflegetätigkeiten und deren korrekte Dokumentation, sondern sie orientieren sich an den 'Empfehlungen zur stationären Langzeitpflege und Behandlung von Menschen mit schweren und schwersten Schädigungen des Nervensystems in der Phase F' der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation", so Rainer Wolf, Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Phase F. "Gerne werden auch, um das Bild abzurunden, persönliche Gespräche mit Angehörigen und Betreuern geführt."
Bundesweit fallen jährlich ca. 3.000 bis 4.000 Menschen in ein Wachkoma. Dabei handelt es sich oft um einen mit zu langer Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr verursachten Zustand "zwischen Leben und Tod". Rund 100 Facheinrichtungen der BAG Phase F in Deutschland bieten ein speziell auf die Bedürfnisse von Wachkoma-Patienten ausgerichtetes Betreuungskonzept an. Dieses besteht aus den drei eng miteinander verzahnten Bereichen "Wohnen und Betreuung", "Pflegerische Versorgung" und "Medizinisch-therapeutische Begleitung".
Vier gute Gründe sprechen für den Pflege-TÜV des bpa. Erstens: Die Einrichtungen können nachweisen, alle an sie gestellten gesetzlichen und vertraglich vereinbarten Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Zweitens: Sie erhalten wertvolle Hinweise zu Stärken und Schwächen mit konkreten Verbesserungsvorschlägen. Drittens: Eine hohe Pflegequalität wird auch nach außen hin sichtbar. Viertens: Die Mitarbeiter erreichen gemeinsam ein konkretes Ziel; ihre Motivation steigt.
© www.carelounge.de

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19. Mai 2006
Wachkoma

Für Hessen flächendeckende Versorgung für wachsende Zahl von Patienten aufgebaut. LWV-Fachtagung zur Versorgung von Langzeitpatienten
Kassel (lwv): Auf die Pionierarbeit der vergangenen 15 Jahre bei der Versorgung sog. Wachkoma-Patienten hat heute in Kassel die Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV), Evelin Schönhut-Keil, hingewiesen: „In Hessen gibt es für Wachkoma-Patienten inzwischen eine gut ausgebaute Versorgungskette. Stationäre Pflegeeinrichtungen mit adäquaten fachlichen Standards stehen in allen Regionen mit einer ausreichenden Platzzahl zur Verfügung. Durch die Zusammenarbeit zwischen Kranken- und Pflegekassen, dem LWV als überörtlichem Sozialhilfeträger und den Pflegeeinrichtungen hat sich die Versorgung dieser Menschen in Hessen spürbar verbessert.“ Auch die früher häufig strittigen Fragen der Kostenübernahme seien inzwischen in weiten Teilen abgesteckt, sagte die stellvertretende LWV-Chefin, dennoch sei es eine vordringliche politische Aufgabe, einen von allen Beteiligten getragenen verbindlichen Rahmen für ein einheitliches Leistungsgeschehen in der Reha-Phase F (siehe Hintergrund) zu schaffen.
Unter dem Titel „Chancen und Perspektiven für hirnverletzte Menschen in Hessen“ hatten der LWV und zwei Mitveranstalter zu einer Fachveranstaltung ins Ständehaus eingeladen, an der rund 100 Betroffene und Angehörige sowie Mitarbeiter aus Pflegeeinrichtungen und Sozialdiensten teilnahmen. Der Fachtagung folgte am Nachmittag ein Angehörigentreff, zu dem auch ein praktischer Teil zu Pflege und Therapie schädel-hirnverletzter Menschen gehörte. Neben Schönhut-Keil hatten Bernd Lautenbach, Sprecher der „Landesarbeitsgemeinschaft Phase F Hessen“ sowie Armin Nentwig, Bundesvorsitzender der „Schädel-Hirnpatienten in Not e. V.“ das Rehabilitationsrecht von Patienten im Koma und Wachkoma unterstrichen.
Im vergangenen Jahr war der LWV Kostenträger für 540 Menschen, die in speziellen Pflegeheimen versorgt werden. Wegen der verbesserten notfall- und intensivmedizinischen Behandlung wächst die Zahl der Menschen konstant an, die eine schwere Schädel-Hirn-Verletzung überleben und anschließend in unterschiedlichen Reha-Phasen versorgt werden: Während in 2003 durchschnittlich 239 Menschen durch Leistungen des LWV versorgt wurden, wuchs die Zahl in 2004 auf 292. 2005 waren es 338 Personen.
Inzwischen würden die früher mitunter in Altenpflegeheimen untergebrachten Menschen durchgängig in spezialisierten Pflegeeinrichtungen versorgt, denen Schönhut-Keil professionelle Arbeit attestierte. Auch habe man dort auf die öffentliche Finanznot reagiert, einrichtungsinterne Ressourcen ausgelotet, Prozesse effektiver gestaltet und Angebote konzeptionell verändert. Die Pflegeeinrichtungen seien somit leistungsfähiger geworden und hätten die Qualität steigern können, sagte die Erste Beigeordnete.
Hintergrund – Wachkoma-Patienten
Durch einen Unfall mit Gewalteinwirkung, einen Tumor, einer Blutung oder einer Entzündung des Gehirns, auch durch einen Schlaganfall, kann es zu einer Störung der Verbindung vom Großhirn zum Hirnstamm („Mittelhirn-Ebene“) kommen. Die Betroffenen fallen in ein Wachkoma, auch „Apallisches Syndrom“ genannt, bei dem elementare physische und psychische Funktionen außer Kraft gesetzt sind. Wie lange ein solches Wachkoma anhält, ist nicht absehbar. Die Erholungszeit (Remission) kann viele Wochen, Monate oder auch Jahre dauern. Inwieweit eine teilweise oder weitergehende Wiedereingliederung bis hin zur völligen Normalisierung gelingt, ist u. a. vom rechtzeitigen Einsetzen der Frührehabilitation (Phase B) unmittelbar im Anschluss an die Akutversorgung (Phase A) abhängig. Für Patienten nach einem apallischen Syndrom kommen die Reha-Phasen C - D in Frage, bei vorerst nicht positivem Verlauf benötigt der Patient im Wachkoma Pflegeleistungen der Phase F, mit der das Rehabilitationspotential erhalten werden soll.
_ Phase A – Akutversorgung
_ Phase B – Frührehabilitation
_ Phase C, D, E - Weiterführende Rehaphasen, Wiedereingliederung in häusliches Umfeld, Schule, Beruf
_ Phase F - medizinisch-aktivierende Behandlungspflege
© Landeswohlfahrtsverband Hessen 2007

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